Das vegetative Nervensystem, auch autonomes Nervensystem genannt steuert automatisch lebenswichtige Funktionen wie Herzschlag, Atmung, Blutdruck, Verdauung und Stoffwechsel – meist ohne dass wir bewusst eingreifen müssen.
Bei vegetativen Störungen ist die Regulation dieser Körperfunktionen gestört. Betroffene können eine Vielzahl von Beschwerden erleben, die oft diffus und schwer einzuordnen sind. Typische Symptome sind:
Herz-Kreislauf-Beschwerden: Herzrasen, Blutdruckschwankungen, Schwindel
Verdauungsprobleme: Übelkeit, Blähungen, Magen-Darm-Beschwerden
Schwitzen und Hitzewallungen
Schlafstörungen und Erschöpfung
Körperliche Unruhe oder Nervosität
Die Ursachen können sehr unterschiedlich sein. Häufig spielen Stress, psychische Belastungen, hormonelle Veränderungen oder chronische Erkrankungen eine Rolle. Auch Ernährung, Bewegungsmangel oder Nährstoffdefizite können das vegetative Gleichgewicht stören.
Die Behandlung und Therapie hängt von der Ursache ab und umfasst in meiner Praxis die Orthomolekular Medizin, Labordiagnostik, Infusionen und Gesprächtherapie. Ziel ist es, das autonome Nervensystem zu stabilisieren, Symptome zu lindern und die Lebensqualität zu verbessern.
Unterstützend wirken oft:
Entspannungstechniken wie Yoga, Meditation oder Atemübungen
Regelmäßige Bewegung zur Förderung von Kreislauf und Stoffwechsel
Gezielte Nährstoffversorgung durch gesunde Ernährung, Nahrungsergänzung und Infusionen zur Unterstützung der Nerven- und Stoffwechselfunktionen
Stressmanagement